
Der Schutz der Meere im internationalen Strafrecht
Der Ozean, Heimat unzähliger Arten und unzähliger miteinander verflochtener Ökosysteme, ist die größte Sauerstoffquelle der Erde und der wichtigste Regulator des Wetters und des Klimas weltweit.

Der Ozean versorgt zudem Hunderte Millionen Menschen mit Nahrung und Lebensgrundlagen. Er ist unser großzügigster Versorger, und wir haben ihn nicht gut genug geschützt.
Selbst an Land lassen sich durch Verstöße gegen Vorschriften oder die Missachtung von Sicherheitsprotokollen nur allzu leicht schwere Schäden an Ökosystemen verursachen, was auf fehlende gesetzliche Schutzbestimmungen und eine mangelhafte Durchsetzung zurückzuführen ist. Dies gilt umso mehr im maritimen Kontext, wo Zonengrenzen durchlässig sind und die Hohe See außerhalb nationaler Hoheitsgebiete liegt.
Die internationale Anerkennung des Ökozids wird einen dringend benötigten Rahmen schaffen, um die Meeresfauna und die marinen Ökosysteme vor den schlimmsten Schäden zu schützen. Sie wird dafür sorgen, dass die Regulierung und der Schutz der Meere auf höchster Ebene weitaus ernster genommen werden, was zu einer besseren Sorgfaltspflicht führt und strategische positive Veränderungen anregt.
Es ist an der Zeit, unser Verhältnis zum Meer wieder ins Gleichgewicht zu bringen!
In diesem Jahr rufen wir gemeinsam mit Organisationen, Unternehmen und Gemeinschaften, die mit dem Meer leben und arbeiten, alle Regierungen dazu auf, die Aufnahme des Straftatbestands des Ökozids in das Römische Statut des Internationalen Strafgerichtshofs zu unterstützen und sich konstruktiv an der wachsenden globalen Debatte zu beteiligen, um dies zu verwirklichen. Machen Sie mit!





















Eingebettetes Video: https://www.youtube.com/embed/18hSuCyAjJU?feature=oembed












