
Junge Generationen sind überproportional stark von der massiven Zerstörung unserer Natur betroffen. Im Laufe unseres Lebens werden wir mit den sich ständig verschlimmernden Folgen des Verlusts der Artenvielfalt und des Klimawandels konfrontiert sein. „Youth for Ecocide Law“ wurde 2021 als Reaktion auf die wachsende Frustration der Jugend weltweit über die mangelnden Maßnahmen zur Bewältigung dieser Krisen gegründet. Wir fordern klare rechtliche Rahmenbedingungen, um politische Entscheidungsträger und Führungskräfte in der Wirtschaft zur Rechenschaft zu ziehen, wenn sie unserer Zukunft schweren, weitreichenden oder langfristigen Schaden zufügen.
Das Y4EL-Netzwerk wurde offiziell im Rahmen des internationalen Treffens „Stockholm+50“ gegründet, bei dem das globale Positionspapier der Jugend für S+50 folgende Forderung enthielt: „Die großflächige Umweltzerstörung, den Ökozid, als strafbares Verbrechen in den innerstaatlichen Gesetzen und im Römischen Statut des Internationalen Strafgerichtshofs anzuerkennen.“



Seitdem ist Y4EL exponentiell gewachsen. Wir vertreten die Jugend innerhalb einer generationsübergreifenden, globalen Bewegung, die sich für die Einstufung von Ökozid als Straftat einsetzt. Unser Ziel ist es, der Jugend in der Umweltbewegung mehr Gehör zu verschaffen, Brücken zwischen der Zivilgesellschaft, jungen Menschen, dem politischen Prozess der Vereinten Nationen, unternehmerischen Entscheidungsprozessen und der Regierungspolitik zu schlagen sowie den generationsübergreifenden Respekt zu fördern. Unser Netzwerk trifft sich monatlich, um über das Ökozidrecht zu diskutieren, Kompetenzen aufzubauen, Mobilisierungen zu organisieren, Veranstaltungen zu planen und vieles mehr!
Die jungen Menschen müssen die Führung übernehmen, denn an den hochrangigen Entscheidungstischen in Umweltfragen steht unsere Zukunft auf dem Spiel.
Daher fordern wir alle Regierungen auf, die Umsetzung eines internationalen Ökozid-Gesetzes zu unterstützen.

Y4EL-Erklärung zum Tag der Erde 2026
Eingebettetes Video: https://drive.google.com/viewerng/viewer?url=https%3A//www.stopecocide


















































